Marcus’Mend · Als Web-App und für Android verfügbar. Zum App-Zugang
Jetzt bei Google Play
Ein Raum für deine nächsten Schritte

DBT-Skills verstehen.
An deiner Situation üben.

Die richtigen Worte kommen nicht immer von allein. Marcus’Mend begleitet dich dabei, Fertigkeiten aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) an deinem Alltag zu üben. Schritt für Schritt. In deinem Tempo.

Lern- und Übungswerkzeug. Kein Ersatz für Diagnose, Therapie oder Krisenversorgung.

Marcus’Mend: Trainingsstart mit Skill-Auswahl, Alltagssituationen und Einstieg über Gefühle.
Ohne NutzerkontoDeutsch & EnglischArbeitsdaten lokal auf deinem Gerät
Die App im Video · 6:29 Minuten

Lerne Marcus’Mend kennen.

Vom ersten Einstieg bis zum Üben im Alltag: Entdecke, wie dich die App beim Lernen und Anwenden von DBT-Skills begleitet.

Zum YouTube-Kanal von Marcus

Die App, ganz konkret

Dein Alltag. Dein Übungsraum.

Orientierung finden, an eigenen Worten arbeiten, das Verständnis vertiefen. Drei Einblicke zeigen dir, wie du mit Marcus’Mend beginnen kannst.

Originalansichten aus der App. Abbildungen sind keine bedienbare Demo; Beispiele sind keine Nutzerberichte.

Für dich, wenn …

Du möchtest nicht nur nachlesen.
Du möchtest ausprobieren.

01 / Vor einem Gespräch

„Ich weiß, was ich meine. Aber wie sage ich es?“

Ein Anliegen aussprechen, eine Grenze formulieren oder bei einem Konflikt beim Thema bleiben: Die Schrittanleitungen geben deiner Vorbereitung eine Struktur.

Dein möglicher Übungsweg

Beginne mit einem passenden Praxisbeispiel. Überlege, welche Aussage du vorbereiten möchtest, und formuliere die einzelnen Schritte in deinen Worten. Lies das Ergebnis anschließend selbst durch. Du entscheidest, was davon tatsächlich zu deinem Gespräch passt; die App kennt die beteiligten Menschen und die Rahmenbedingungen nicht.

02 / Vom Wissen ins Anwenden

„Den Skill kenne ich. Jetzt möchte ich ihn üben.“

Du hast eine Fertigkeit gelesen oder in einer Skills-Gruppe kennengelernt. Jetzt möchtest du an einer konkreten Situation ausprobieren, was sie in deinen eigenen Worten bedeutet.

Dein möglicher Übungsweg

Wähle einen überschaubaren Fokus. Bearbeite einen Skill, lies eine Erklärung nach und greife dein Ergebnis später wieder auf. Du musst nicht alle Bereiche bei jedem Besuch verwenden. Favoriten und lokale Skripte erleichtern es, an etwas Bekanntem anzuknüpfen.

03 / Zwischen den Terminen

„Ich möchte selbstständig weiterarbeiten.“

Bearbeite ein Beispiel in deinem Tempo. Dein fertiges Skript kannst du kopieren oder über die Druckfunktion mitnehmen und bei Bedarf in deiner Begleitung besprechen.

Dein möglicher Übungsweg

Nutze das Werkzeug für eigenständige Übung und entscheide selbst, ob du ein Skript besprechen möchtest. Ein ausgedruckter Text kann zeigen, welche Formulierung du erarbeitet hast. Er ist kein automatisch erstellter Bericht über deinen gesundheitlichen Verlauf.

04 / Neugierig auf DBT

„Ich möchte verstehen, was dahintersteckt.“

Verbinde Nachschlagen und Ausprobieren: Lies eine Erklärung, bearbeite ein Beispiel und prüfe im Quiz, wie du die Situation einordnest. Du brauchst keine Fachbegriffe auswendig zu kennen.

Dein möglicher Übungsweg

Schau zuerst ein Praxisbeispiel an. Unbekannte Begriffe kannst du im Lexikon nachlesen. Die App bietet mehrere Zugänge; du kannst direkt einen Skill auswählen oder den Gefühlskompass erkunden. Du musst auf dieser Website nichts über deine persönliche Situation angeben.

Vom Gedanken zur Formulierung

Aus „Wie sage ich das?“
wird ein eigener Satz.

Eine Kollegin bittet dich kurzfristig um eine zusätzliche Aufgabe. Du möchtest eine klare Grenze formulieren.

Mit DEAR MAN übst du unter anderem, eine Situation zu beschreiben, dein Anliegen auszudrücken und eine konkrete Bitte zu formulieren. Marcus’Mend bietet Schreibimpulse und Beispiele. Du bestimmst deine Worte.

So unterstützt dich das Training ↓
Eine mögliche Formulierung · DEAR MAN

„Du hast mich heute um eine zusätzliche Aufgabe gebeten. Meine eingeplanten Aufgaben füllen den Tag bereits aus. Ich kann die neue Aufgabe heute nicht übernehmen. Lass uns klären, welche Aufgabe Vorrang hat.“

Fiktives, verkürztes Anwendungsbeispiel. Keine Nutzerstimme, kein garantiertes Gesprächsergebnis und nicht das vollständige DEAR-MAN-Training.

Ein klarer Ablauf

Ein Skill. Deine Situation.
Vier Schritte zum Üben.

Du brauchst keinen großen Plan für den Anfang. Starte dort, wo du gerade eine Frage hast, und arbeite in deinem Tempo weiter.

Orientieren

Starte über den Gefühlskompass oder wähle direkt einen Skill und ein Praxisbeispiel.

Worte finden

Arbeite die Schritte durch. Nutze Musterformulierungen als Ausgangspunkt und passe sie an deine Situation an.

Verstehen prüfen

Quizfragen und Lexikon helfen dir, Begriffe und typische Unterschiede nachzuvollziehen.

Mitnehmen

Schließe dein Skript ab, lies es später nach oder kopiere und drucke es. Zusatzfunktionen lassen sich in den Optionen aktivieren.

Was du üben kannst

Vier DBT-Bereiche.
Viele Bezüge zu deinem Alltag.

Fertigkeiten zum Wahrnehmen, zum Umgang mit Belastung und für das Miteinander – verbunden mit konkreten Übungswegen.

38 DBT-Kompetenzen: sechs Skill-Bundles und 32 Einzel-Fertigkeiten. Dazu kommen Praxis-Szenarien, Übungsfragen, Achtsame Pause, Gefühlskompass und ein Lexikon zum Nachschlagen. Die ausführliche Bedienungsanleitung findest du weiter unten; eine Kurzanleitung gibt es in der App unter „Über die App“.

Achtsamkeit

Wahrnehmen, beschreiben und den eigenen Fokus bewusst ausrichten.

Stresstoleranz

Fertigkeiten zum Umgang mit belastenden Situationen kennenlernen und üben.

Emotionsregulation

Gefühle genauer betrachten und Handlungsmöglichkeiten durcharbeiten.

Zwischenmenschliche Fertigkeiten

Anliegen, Grenzen und Beziehungsgestaltung in eigenen Worten vorbereiten.

Ein Anfang, der zu deiner Frage passt.

Manchmal kennst du den Skill, mit dem du arbeiten möchtest. Manchmal weißt du zunächst nur, wie du dich gerade fühlst. Marcus’Mend bietet für beide Ausgangslagen einen Zugang: Wähle direkt eine Fertigkeit oder erkunde über den Gefühlskompass passende Übungsbereiche.

So musst du nicht erst die gesamte Bibliothek kennenlernen, um einen Anfang zu finden. Der Trainingsstart verbindet die verschiedenen Zugänge auf einer gemeinsamen Oberfläche.

  • Gefühle auswählen und den Zustand näher betrachten.
  • Zu einem Skill, zur Pause oder zu einer Erklärung wechseln.
  • Bekannte Fertigkeiten direkt auswählen.
Was die Auswahlhilfe leistet

Der Gefühlskompass verknüpft Gefühle und Beschreibungen mit Übungsbereichen. Er ist keine Untersuchung und stellt keine Diagnose. Auch Vorschläge nach einem Stimmungs-Check-in ersetzen keine persönliche fachliche Einschätzung. Du entscheidest, ob du einen Vorschlag erkunden möchtest oder einen anderen Einstieg wählst.

Trainingsstart: Skills durchsuchen, Übungssituationen wählen oder über Gefühle einsteigen.
Mehrere Zugänge. Ein gemeinsamer Übungsraum.

Die Struktur steht. Die Worte sind deine.

Der Skript-Builder zerlegt die Übung in einzelne Aufgaben. Zu jedem Schritt findest du eine Erklärung und Anregungen für deine Formulierung. Du kannst mit einem Beispiel beginnen und es so bearbeiten, dass es deine eigene Situation beschreibt.

Bei einem Gesprächsskill steht am Ende beispielsweise ein vorbereitetes Anliegen. Bei anderen Fertigkeiten arbeitest du die zum Skill gehörenden Übungsschritte durch. Inhalt, Wortwahl und Entscheidung bleiben bei dir.

  • Schreibimpulse und Musterformulierungen für den Einstieg.
  • Hinweise auf typische Fallen als zusätzliche Prüffragen.
  • Eine Abschlussansicht für deine erarbeiteten Formulierungen.
Beispiel, Checkliste und eigene Formulierung

Eine Musterformulierung ist eine Vorlage, keine persönliche Empfehlung. Übernimm nur, was tatsächlich passt, und ändere den Rest. Die Checklisten beziehen sich auf den jeweiligen Übungsschritt. Sie bescheinigen weder eine therapeutisch richtige Entscheidung noch den Erfolg eines Gesprächs. Quellenhinweise und Verbindungen ins Lexikon ermöglichen weiteres Nachlesen.

DEAR-MAN-Training vor dem Anlegen einer eigenen Situation, mit Auswahl der sieben Übungsschritte.
Der Einstieg in eine eigene DEAR-MAN-Übung. Noch kein ausgefülltes Skript.

Weniger abstrakt. Näher an deinem Alltag.

Ein konkreter Fall macht häufig deutlicher, was mit einem Skill gemeint ist. Im Szenarienbereich findest du vorbereitete Alltagssituationen und kannst sie durchsuchen. Ein ausgewähltes Beispiel lässt sich in das Training laden.

Wenn du eine eigene Ausgangslage festhalten willst, kannst du ein eigenes Szenario anlegen. Damit wird aus einer allgemeinen Vorlage dein persönlicher Übungsfall. Diese Funktion ist bei Bedarf in den Optionen zu aktivieren.

  • Beispiele nach Themen und Lebensbereichen erkunden.
  • Eine Situation als Ausgangspunkt für das Training verwenden.
  • Eigene Fälle anlegen und wiederkehrende Beispiele markieren.
Situation und Ergebnis: Was ist der Unterschied?

Das Szenario beschreibt die Ausgangslage deiner Übung. Das abgeschlossene Skript hält fest, was du dazu formuliert hast. Diese Trennung hilft, den Fall später erneut aufzugreifen, ohne das frühere Ergebnis mit der Beschreibung zu verwechseln. Eigene Szenarien werden lokal gespeichert und sind in der JSON-Gesamtsicherung enthalten.

Zurück zum Anwendungsbeispiel ↑
Praxis-Szenarien mit einem mitgelieferten Beispiel zum Beenden einer belastenden Freundschaft.
Ein weiteres, mitgeliefertes Alltagsszenario.

Nicht nur die Antwort. Auch das Warum.

Im Skill-Quiz bekommst du Rückmeldung zu deinen Antworten. Bearbeite Fragen zum aktuellen Skill oder mische verschiedene Themen. Das Lernspiel ergänzt diesen Zugang durch die Zuordnung von Begriffen und Definitionen.

Das Lexikon erläutert ausgewählte DBT-Begriffe und verbindet Erklärung, Hintergrund und Übungsbezug. Quellenhinweise zeigen, wo Inhalte verankert sind. Du wechselst zwischen Nachschlagen und Anwenden, ohne daraus eine Prüfungssituation machen zu müssen.

  • Fragen mit begründeter Rückmeldung bearbeiten.
  • Begriffe und Definitionen miteinander verbinden.
  • Hintergründe und Quellen nachlesen.
Was Punkte aussagen — und was nicht

Im Quiz gibt es Punkte und Ränge für richtige Antworten. Sie beziehen sich auf die Lernfragen innerhalb der App. Sie messen nicht deine psychische Gesundheit, den Verlauf einer Therapie oder deine Fähigkeit, eine schwierige Alltagssituation zu bewältigen. Die Erklärung einer Antwort ist deshalb wichtiger als ein hoher Punktestand.

Eine DEAR-MAN-Übungsfrage zur Einordnung einer Aussage; Auswahl zwischen aktuellem Skill, allen Fragen und Lernspiel.
Dein Wissen an einem konkreten Beispiel prüfen.

Auch eine Pause hat hier ihren Platz.

Die Achtsame Pause ergänzt das Training um eine geführte Atemsequenz mit visueller Orientierung und optionalen Klangsignalen. Du kannst sie als eigenen kurzen Teil deiner Übung nutzen. Es gibt keine Pflicht, alle Bereiche miteinander zu verbinden.

Wenn du eine Schrittanleitung lieber hören möchtest, steht dafür eine Vorlesefunktion bereit. Sie liest Titel und Erklärung des aktuellen Schritts vor. Die verfügbaren Stimmen hängen vom Gerät und Browser ab.

  • Eine geführte Pause mit sichtbarem Ablauf erkunden.
  • Klangsignale ein- oder ausschalten.
  • Die Erklärung eines Builder-Schritts anhören.
Gut zu wissen über Pause und Vorlesen

Die Vorlesefunktion liest nicht dein gesamtes fertiges Skript vor. Stimmen und deren Offline-Verfügbarkeit können sich zwischen Geräten unterscheiden. Die Pause ist eine Übungsoption, keine Zusage einer bestimmten Wirkung. Die App ersetzt keine individuelle Einschätzung, ob eine Übung für dich geeignet ist.

Achtsame Pause mit optionalem Gong, vier Phasen und Startschaltfläche. Statische Abbildung, kein laufender Ton.
Eine ergänzende Übungsoption, die du selbst startest.

Was du erarbeitest, kannst du wieder aufgreifen.

Der laufende Entwurf wird lokal abgelegt. Abgeschlossene Skripte erscheinen in deiner persönlichen Historie, in der App als Manifeste bezeichnet. Du kannst frühere Formulierungen wieder lesen und Favoriten markieren, solange die betreffenden lokalen Daten erhalten bleiben.

Zum Mitnehmen stehen Kopieren und Drucken bereit; über den Druckdialog ist auf unterstützten Geräten auch eine PDF-Ausgabe möglich. Einige Zusatzfunktionen werden in den Optionen aktiviert. Es gibt keinen automatischen Geräteabgleich.

Lokale Ablage ist keine vollständige Datensicherung. Beim Löschen von Browser- oder App-Daten können Inhalte verloren gehen.

Was die Gesamtsicherung enthält

Der JSON-Export sichert den aktuellen Entwurf, gespeicherte Skripte, eigene Szenarien, Favoriten, Punkte, Stimmungsverlauf und gespeicherte Einstellungen. In der Android-App wird die Exportdatei über den nativen Teilen-Dialog weitergegeben. Du bestimmst selbst, wo eine exportierte Datei gespeichert oder mit wem sie geteilt wird.

Dein Ergebnis bleibt dein Text

Erarbeiten. Wiederfinden. Mitnehmen.

01 — Lokal nachlesen

Fertige Skripte in deiner Historie wieder aufgreifen.

02 — Wichtiges markieren

Häufig verwendete Skills und Szenarien als Favoriten speichern.

03 — Bewusst teilen

Eine Formulierung kopieren oder als Ausdruck mitnehmen.

Funktionsübersicht, keine Abbildung der App.

Für eigenständige Übung und Begleitung

Etwas Konkretes, über das man sprechen kann.

Für dich.

Entwickle eigene Worte und entscheide selbst, ob du dein Skript mitbringen möchtest. Eine solche Formulierung zeigt, woran du gearbeitet hast, und kann ein Ausgangspunkt für deine Rückfragen sein.

Für Fachpersonen.

Ein selbst geprüftes Beispiel zeigt, wie das Werkzeug aufgebaut ist. Schrittanleitungen, Formulierungen und Quellenhinweise lassen sich nachvollziehen. Welche Übung individuell sinnvoll ist, entscheidet nicht diese Website.

Eine Gesprächsgrundlage — keine Patientenakte

Marcus’Mend bietet kein Therapeutenportal, keine geteilte Patientenakte und keinen automatischen Verlaufsbericht für Fachpersonen. Ein mitgebrachtes Skript ist ein selbst erarbeiteter Text, keine automatische Bewertung einer gesundheitlichen Situation. Die Website behauptet keine Empfehlung durch Berufsgruppen oder Institutionen.

Transparenz gehört dazu

Du sollst wissen, womit du arbeitest.

Ein persönlicher Übungsraum braucht nachvollziehbare Inhalte und klare Grenzen. Auch bei der Speicherung deiner Arbeit.

Lokaler Arbeitsplatz.

Deine Arbeitsdaten werden auf deinem Gerät gespeichert. Es gibt keine automatische Cloud-Synchronisation. Wenn Browser- oder App-Daten gelöscht werden, können Inhalte verloren gehen. Exportierte Dateien liegen dort, wo du sie selbst ablegst oder versendest.

Benannte Quellen.

Die App benennt Quellen zu ihren DBT-Inhalten, darunter Arbeiten von Marsha M. Linehan und das DBT Skills Workbook von Matthew McKay und Mitautoren. Diese Herkunft ist kein Nachweis einer klinischen Wirksamkeit der App.

Eine klare Aufgabe.

Marcus’Mend unterstützt das Lernen und Üben von Skills. Die App bietet keine Diagnose, Therapie oder Krisenversorgung. Wende dich in einer akuten Krise an professionelle Hilfe vor Ort.

Mehr zur Datenspeicherung

Die automatische lokale Ablage ersetzt keine separate Sicherungsdatei. Über Exportieren erstellst du eine Gesamtsicherung deiner gespeicherten App-Daten. Lokale Speicherung bedeutet nicht automatisch Verschlüsselung oder Schutz vor anderen Personen mit Gerätezugriff. Diese Angaben betreffen die App. Informationen zur Verarbeitung auf dieser Website findest du im Datenschutzabschnitt.

Mehr zur fachlichen Einordnung

In der App stehen Quellenhinweise und Literaturangaben zum Nachlesen bereit. Marcus’Mend ist als Lern- und Übungswerkzeug beschrieben. Eine klinische Prüfung der App ist in den Projektunterlagen nicht nachgewiesen. Aus Quellenangaben lässt sich weder eine Empfehlung durch deren Autoren noch eine Erfolgsgarantie ableiten.

Die Idee hinter Marcus’Mend

Zwischen „verstanden“ und „selbst ausprobiert“.

Was bedeutet dieser Schritt in meinem Fall? Genau dort setzt Marcus’Mend an.

Anleitungen, Beispiele und ein bearbeitbarer Arbeitsplatz verbinden den Begriff mit deiner Formulierung. Du kannst zuerst etwas nachlesen, ein Szenario erkunden oder direkt mit einem bekannten Skill beginnen.

Entscheidend ist nicht, alle Bereiche zu durchlaufen. Entscheidend ist, dass du einen überschaubaren Teil selbst bearbeitest und dein Ergebnis betrachten kannst. Ein einfacher Einstieg. Genügend Tiefe für deine Fragen.

Dein Zugang

Starte dort, wo du üben möchtest.

Im Browser und als installierbare Web-App auf unterstützten Geräten.

Nach dem vollständigen ersten Laden und Zwischenspeichern sind die bereitgestellten Inhalte auch offline nutzbar. Für erstmaliges Laden und Updates brauchst du eine Verbindung.

Noch Fragen? ↓
Web / PWA

Dein Übungsraum im Browser.

Ohne Nutzerkonto. Mit deutschen und englischen Inhalten. Arbeitsdaten werden lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Progressive Web App
Android

Als App aus dem Play Store.

Installierbar auf Android-Geräten. Gleicher Funktionsstand wie die Web-App.

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Fragen & Antworten

Gut zu wissen, bevor du startest.

Die wichtigsten Antworten zum Einstieg, zu deinen Ergebnissen und den Grenzen der App.

Was bedeutet DBT?

DBT steht für Dialektisch-Behaviorale Therapie. Marcus’Mend konzentriert sich auf das Kennenlernen und Üben von Fertigkeiten aus diesem Ansatz, nicht auf die Durchführung einer Therapie. Die Inhalte verteilen sich auf Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten.

Muss ich DBT bereits kennen?

Beispiele, Schrittanleitungen und das Lexikon bieten Einstiegshilfen. Du kannst das Werkzeug auch zunächst erkunden. Es ersetzt keine individuelle fachliche Einordnung deiner Situation. Beginne beispielsweise mit einem Praxisfall und schlage unbekannte Begriffe bei Bedarf nach.

Brauche ich ein Konto?

Du benötigst kein Nutzerkonto. Deine Arbeitsdaten liegen lokal auf deinem Gerät; es gibt keinen automatischen Geräteabgleich. Mit einer exportierten Gesamtsicherung kannst du deine Daten auf ein anderes Gerät übertragen.

Funktioniert die App offline?

Die Web-App benötigt zunächst eine vollständige Online-Ladung und Zwischenspeicherung. Danach sind die bereitgestellten Inhalte offline nutzbar. Updates und externe Links benötigen eine Verbindung. Geräteabhängige Funktionen wie Vorlesestimmen können abweichen. Die Marketingseite selbst ist keine installierbare PWA.

Kann ich meine Ergebnisse mitnehmen?

Du kannst fertige Skripte kopieren und auf unterstützten Geräten über den Druckdialog auf Papier beziehungsweise als PDF ausgeben. Aktiviere die Funktion gegebenenfalls in den Optionen. Der JSON-Export sichert deinen aktuellen Entwurf und die übrigen gespeicherten App-Daten einschließlich Skripten, eigenen Szenarien, Favoriten, Punkten, Stimmungsverlauf und Einstellungen. Im Browser wird die Datei heruntergeladen; Android öffnet den Teilen-Dialog. Du entscheidest selbst, wo exportierte Dateien dauerhaft abgelegt werden.

Sind meine Daten automatisch gesichert?

Die App legt Arbeitsdaten lokal ab. Das ist kein vollständiges Backup: Beim Löschen von Browser-/App-Daten oder bei Geräteverlust können Inhalte verloren gehen. Erstelle deshalb über Exportieren eine Gesamtsicherung und bewahre sie außerhalb des App-Speichers auf. Lokale Speicherung ist außerdem kein automatischer Schutz vor anderen Personen mit Gerätezugriff.

Welche Sprachen unterstützt die App?

Die App bietet Deutsch und Englisch. Diese Marketingseite startet auf Deutsch. Die Vorlesefunktion verwendet verfügbare Systemstimmen; deren Auswahl und Offline-Verfügbarkeit können je nach Gerät und Browser unterschiedlich sein.

Ersetzt Marcus’Mend eine Therapie?

Nein. Die App ist ein Lern- und Übungswerkzeug und ersetzt keine Diagnose, Therapie oder Krisenversorgung. Eine klinische Wirksamkeit der App wird nicht behauptet. Quellenhinweise zu den Inhalten sind keine persönliche Empfehlung und kein Erfolgsversprechen.

Wie werden meine persönlichen Daten geschützt?

Deine Übungseingaben werden lokal auf deinem Gerät gespeichert. Es gibt kein Nutzerkonto und keine automatische Cloud-Synchronisierung. Der lokale Speicher und exportierte Sicherungen sind nicht verschlüsselt; schütze daher dein Gerät und deine Sicherungsdateien vor fremdem Zugriff. Das Zurücksetzen des Arbeitsplatzes löscht nicht alle gespeicherten App-Daten. Einzelheiten zur App, zur Website und zu externen Diensten findest du im Datenschutz.

Auf welchen Quellen beruhen die Inhalte?

Die App verweist auf Marsha M. Linehans DBT Skills Training Manual (2. Auflage), ihre DBT Skills Training Handouts and Worksheets (2. Auflage) sowie The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook von Matthew McKay, Jeffrey C. Wood und Jeffrey Brantley. Die Literatur findest du in der App unter „Über die App → Weiterführende Literatur“, weitere Quellenhinweise direkt bei den Inhalten. Diese fachliche Grundlage ist kein Nachweis einer klinischen Wirksamkeit von Marcus’Mend.

Bedienungsanleitung

Die App Schritt für Schritt.

Wie du mit Marcus'Mend aus einer DBT-Fertigkeit einen Satz machst, den du morgen tatsächlich sagen kannst — Schritt für Schritt, an deiner eigenen Situation.

Version 1.1.0 · Stand 18. September 2026 · Deutsch · PDF, 4,1 MB

Öffne das Kapitel, das dich gerade interessiert. Klicke auf ein Bild, um es zu vergrößern.

01

Wofür Marcus'Mend gebaut ist

Zwischen „Ich habe über DEAR MAN gelesen“ und „Ich weiß, was ich morgen sage“ liegt Übung — genau die fehlt in Büchern.

Auf einen Blick

WasEin interaktiver Übungsraum für die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
FormWeb-App zum Installieren (PWA) und native Android-App — beide vollständig offline und ohne Konto nutzbar
Inhalt38 DBT-Kompetenzen (32 Einzel-Skills + 6 Skill-Bundles) aus allen vier DBT-Modulen, dazu ein Lexikon mit 41 Begriffen
ArbeitsbereicheSechs — vier richten sich nach dem gewählten Skill, zwei gelten übergreifend
SprachenDeutsch und Englisch, jederzeit im Betrieb umschaltbar
DatenschutzAlle Eingaben bleiben auf deinem Gerät. Keine Cloud, kein Server, kein Tracking
FachbasisDie Skills der evidenzbasierten DBT, verankert an Linehan und McKay — Herkunft an jedem Inhalt sichtbar
NichtKein Ersatz für Diagnose, Therapie oder Krisenversorgung

Koshka liest mit

In dieser Anleitung kommentiert eine schwarze Katze mit Fachhandbuch. Sie taucht dort auf, wo eine Bedienhandlung einen fachlichen Grund hat — warum ein Schritt so und nicht anders gebaut ist, und woher er stammt. Wer nur wissen will, welchen Knopf er drücken muss, kann sie überspringen.

Sie erklärt und ordnet ein. Sie behandelt nicht.

Du hast morgen ein schwieriges Gespräch — mit deiner Chefin, einem Elternteil, einer Freundin — und weißt nicht, wie du anfangen sollst. Oder du bist gerade emotional überflutet und brauchst jetzt einen Weg, herunterzufahren, bevor du etwas sagst, das du bereust.

Die DBT hat für genau diese Momente wirksame Fertigkeiten. Nur stehen sie meist in Büchern und Arbeitsblättern: erklärt, nicht geübt. Zwischen „Ich habe über DEAR MAN gelesen" und „Ich habe einen Satz, den ich morgen wirklich sagen kann" liegt eine Lücke, die Lesen allein nicht schließt.

Marcus'Mend ist der Ort, an dem eine Fertigkeit aufhört, ein Kapitel zu sein, und anfängt, dein Satz zu werden.

Ein Prozess, keine Inhaltssammlung

Die App bildet nicht einfach DBT-Inhalte ab, sondern den Weg, den die DBT selbst geht: den eigenen Zustand erkennen, die passende Fertigkeit wählen, sie an einer realen Situation üben, das Ergebnis prüfen. Deshalb beginnst du nicht in einem Inhaltsverzeichnis, sondern beim Gefühlskompass — bei der Frage, wie es dir gerade geht.

Für wen

  • Menschen, die DBT-Skills bereits kennen — aus einer Therapie oder Skills-Gruppe — und sie im Alltag anwendbar machen wollen.
  • Menschen vor einem angespannten Gespräch — Grenze setzen, Konflikt, Kränkung — die vorher formulieren und proben wollen.
  • Menschen in therapeutischer Begleitung, ergänzend zwischen den Sitzungen: üben, ausdrucken, mitnehmen.
  • Fachpersonen als Demonstrations- und Übungswerkzeug.

Fünf Zusagen

Anwenden statt nachlesen Du übst an deiner Situation, bis ein Satz dasteht, den du sagen kannst — nicht einer, den du verstanden hast.
Alles bleibt bei dir Deine Entwürfe verlassen dein Gerät nie. Keine Cloud, kein Server, kein Konto. Eine Sicherung legst du ab, wo du sie haben willst.
Nichts geht verloren Jeder Entwurf wird automatisch im Gerät gesichert und übersteht ein Neuladen — ohne Speichern-Knopf.
Belegt statt behauptet Jeder Schritt nennt seine Quelle: Linehans Manual oder McKays Workbook, mit Kapitel und Seite.
Sofort benutzbar Kurze Einstiege, klare Handlungsimpulse — auch dann, wenn die Anspannung hoch ist.

Was Marcus'Mend ausdrücklich nicht ist

Marcus'Mend ist ein Lern- und Übungswerkzeug für DBT-Fertigkeiten. Es ersetzt keine Diagnose, keine Therapie und keine Krisenversorgung. Wenn es akut wird, gehört der Weg zu professioneller Hilfe — die App führt dich dorthin, sie tritt nicht an deren Stelle.

02

In vier Schritten zum eigenen Skript

Skill wählen, Situation laden, Schritt für Schritt formulieren, Ergebnis mitnehmen. Beim ersten Mal etwa zehn Minuten.

Das ist der Hauptweg durch die App. Er dauert beim ersten Mal etwa zehn Minuten und endet mit einem fertigen, ausdruckbaren Text. Alle weiteren Bereiche (Kapitel 3) hängen an diesem Weg.

Die Fertigkeit wählen

Über der Arbeitsfläche liegt der aktive Trainingsfokus. Links stehen die sechs Skill-Bundles — mehrschrittige Module mit Akronym: DEAR MAN, GIVE, FAST, ABC PLEASE, TIPP, STOP. Rechts öffnet „DBT-Einzel-Skill wählen" die Liste der übrigen 32 Fertigkeiten, nach Modul gruppiert.

Darunter liegt die Bereichsleiste, zweigeteilt: vier Bereiche richten sich nach dem gewählten Skill, zwei gelten übergreifend.

Weiß nicht, welcher Skill? Dann über den Gefühlskompass einsteigen (Kapitel 3).
Skill-Auswahl und Bereichsleiste. Oben die sechs Bundles und das Einzel-Skill-Menü, darunter die vier skillbezogenen Bereiche (links) und die zwei übergreifenden (rechts).

Eine Situation laden

Wechsle zu Praxis-Szenarien. Jede Karte beschreibt eine Alltagslage und bringt klinische Praxistipps mit. „Skill laden und Übung starten" übernimmt das Szenario in das Skill-Training und füllt den Kontext vor.

Du kannst stattdessen auch mit „Eigenes Szenario +" deinen echten Fall eintragen. Der Weg danach ist derselbe.

Geschafft, wenn oben im Skill-Training der Name deiner Situation steht.
Eine Szenario-Karte. Situation, klinische Praxistipps und der Knopf, der die Übung startet. Der Stern oben rechts macht sie zum Favoriten.

Schritt für Schritt formulieren

Das Skill-Training führt dich durch die Buchstaben des Akronyms — bei DEAR MAN also D, E, A, R, M, A, N. Jeder Schritt ist eine eigene Karte mit immer demselben Aufbau: links, was in diesen Schritt gehört, rechts dein Text.

Die Schrittreiter. Du kannst jederzeit zwischen den Schritten springen; der dunkle Reiter ist der aktive.
Was der Schritt will. Erklärung, darunter die Quellenzeile mit Kapitel und Seite und ein Sprung in den passenden Lexikon-Begriff. „Vorlesen" liest den Schritt vor.
Dein Text. Kursiv und gedämpft steht eine Musterformulierung; sobald du tippst, ist es deiner. Die Checkliste darunter prüft ihn gegen die DBT-Regeln des Schritts.
Häufige Fallen. Die typischen Fehlgriffe dieses Schritts — beim Beschreiben etwa Anschuldigungen und als Fakt verkaufte Wahrnehmung.
Musterformulierungen. Fertige Sätze zum Übernehmen, wenn du feststeckst. Das Symbol rechts übernimmt einen in dein Feld.

Das Skript verwenden

Während du tippst, setzt die App die Schritte im Hintergrund zu einem zusammenhängenden Text zusammen. Am Ende steht die Abschlussansicht: drucken (das Druckbild blendet die Navigation aus, du kannst es als PDF speichern) oder in die Zwischenablage kopieren.

Abgeschlossene Übungen wandern als Manifest in die Liste unter dem Trainingsbereich und bleiben dort nachlesbar.

Geschafft, wenn ein Text dasteht, den du laut vorlesen kannst, ohne zu stocken.
Das fertige Skript. Jeder Buchstabe mit dem Satz, der daraus geworden ist — hier das mitgelieferte Beispiel-Manifest zu „Gehaltserhöhung fordern".

Wenn du feststeckst

Der Satz klingt nicht nach dir Die Musterformulierung ist ein Vorschlag, kein Ziel. Überschreib sie mit deinen Wörtern — die Checkliste prüft die Regel, nicht den Stil.
Du weißt nicht, was in den Schritt gehört „Vorlesen" liest dir die Erklärung vor, „Mehr zu … im Lexikon lesen" führt zur ausführlichen Definition mit Quelle.
Die Situation passt nicht zu dir Zurück zu den Praxis-Szenarien und eine andere Karte laden — oder mit „Eigenes Szenario +" deinen echten Fall anlegen.
Du bist zu aufgewühlt zum Formulieren Erst die Achtsame Pause, dann weiterschreiben. Der Entwurf bleibt stehen, während du pausierst.

Warum der Text in Schritte zerfällt

Weil ein Akronym wie DEAR MAN kein Merkspruch ist, sondern eine Reihenfolge. Erst die Situation beschreiben, dann das eigene Gefühl ausdrücken, dann die Bitte behaupten — wer mit der Bitte anfängt, verliert die Grundlage, auf der sie steht. Die App erzwingt die Reihenfolge nicht, aber sie zeigt sie.

Und die Fallen stehen deshalb neben dem Eingabefeld und nicht am Ende: Ein Satz lässt sich im Entstehen korrigieren, ein fertiger nur noch verteidigen.

Quelle je Schritt in der App — Linehan, DBT Skills Training Manual; ergänzend McKay, The DBT Skills Workbook.

03

Die sechs Arbeitsbereiche

Vier Bereiche folgen dem Skill, den du oben wählst. Zwei führen dich überhaupt erst zu ihm hin.

Die Bereichsleiste ist bewusst zweigeteilt. Die ersten vier Bereiche wechseln ihren Inhalt, sobald du oben einen anderen Skill wählst — sie zeigen immer diesen Skill. Die letzten beiden stehen quer zu allen Skills und sind Einstiege ins Ganze.

1

Skill-Training

Skillbezogen

Der Hauptbereich aus Kapitel 2: Schritt für Schritt durch das Akronym, mit Anleitung, Musterformulierungen, Fallen, Checkliste, Quellenangabe und Vorlesefunktion. Ist keine Situation gewählt, legt die App eine passende vor — du stehst nie vor einem leeren Formular.

2

Praxis-Szenarien

Skillbezogen

Alltagslagen mit klinischen Praxistipps, umschaltbar zwischen drei Ansichten: Aktueller Skill zeigt die Fälle zum gewählten Skill, Alle Szenarien öffnet den Gesamtbestand mit Suche und Filtern (Lebensbereich, Stresslevel, DBT-Kategorie, Tags), Eigene Szenarien deine selbst angelegten Fälle. Favoriten stehen oben.

3

Übungsfragen

Skillbezogen

Fragen mit sofortiger Rückmeldung, die erklärt, warum eine Antwort trägt oder in eine Falle führt. Zwei Fragetypen — welcher Schritt oder welche Kategorie passt, und: welche der Formulierungen ist die dysfunktionale. Drei Modi (aktueller Skill, alle Fragen, Lernspiel) speisen ein gemeinsames Punktekonto mit Rängen.

Übungsfragen. Links die Frage, rechts das Punktekonto mit dem aktuellen Rang.
4

Achtsame Pause

Skillbezogen

Eine Atemübung von etwa einer Minute im Viertakt — einatmen, halten, ausatmen, halten, je vier Sekunden — mit wachsendem und schrumpfendem Orb, Phasenanzeige, abschaltbarem Gong und Abschlussglocke.

Das Besondere: Sie ist kein allgemeiner Timer. Für jede der 38 Kompetenzen sind Titel, Untertitel und alle vier Atemphasen eigens getextet. Bei Radikaler Akzeptanz heißen die Phasen Realität → Halten → Loslassen → Leerheit, bei Entgegengesetztem Handeln Drang → Halten → Entspannen → Leerheit. Deshalb steht die Pause bei den skillbezogenen Bereichen.

Achtsame Pause zu DEAR MAN. „Atme Selbstvertrauen und Standhaftigkeit ein, blase Unsicherheit und Zweifel aus" — die vier Phasen tragen hier die Haltung des Skills.
5

Gefühlskompass

Übergreifend

Der Einstieg, wenn du den Namen der Fertigkeit noch nicht kennst — und die Ansicht, mit der die App startet. Du wählst unter zehn Grundgefühlen (Wut, Ekel, Neid, Angst, Freude, Eifersucht, Liebe, Trauer, Scham, Schuld), schärfst deinen Zustand nach und springst direkt in den passenden Skill, in die Achtsame Pause oder in einen Lexikon-Begriff.

Gefühlskompass. Erst wird das Gefühl eingeordnet — „Wut signalisiert oft, dass persönliche Grenzen verletzt wurden" —, dann folgt der Weg ins Handeln.

Warum die App mit dem Gefühl anfängt

Weil die Reihenfolge in der DBT nicht beliebig ist. Eine Fertigkeit wirkt nur, wenn sie zum Zustand passt: Wer hoch angespannt ist, kann kein Gespräch planen — da hilft zuerst der Körper, nicht das Argument. Deshalb steht am Anfang nicht die Skill-Liste, sondern die Frage, wie es dir gerade geht.

Das heißt auch: Es gibt keinen „besten" Skill. Es gibt den, der zu diesem Moment passt — und das ändert sich im Lauf eines Tages mehrmals.

6

DBT-Lexikon

Übergreifend

41 Begriffe zum Nachschlagen, nach Modul filterbar und durchsuchbar, mit Glossar-Index zum Schnellsprung. Die Einträge verweisen aufeinander, jede Quellenzeile führt zu ihrem Buch. Aus dem Skill-Training kommst du über „Mehr zu … im Lexikon lesen" direkt an die richtige Stelle.

DBT-Lexikon. Suche und Modulfilter links, Glossar-Index rechts; jeder Eintrag nennt Kapitel und Handout seiner Quelle.
Zwei Schalter in der Kopfzeile, die keine Bereiche sind. „Über die App" öffnet Kurzanleitung, Quellenverweise und Datenschutzerklärung. „Stimmung" öffnet einen freiwilligen Check-in, der beim ersten Skill-Training einer Sitzung auch von selbst fragt (Kapitel 4).
04

Sichern und wieder laden

Es gibt keinen Server, der deine Sätze hat. Also gibt es auch keine Sicherung, die du nicht selbst angelegt hast.

Weil nichts in einer Cloud liegt, liegt auch nichts von selbst woanders. Das ist der Preis für die Zusage aus Kapitel 1 — und der Grund, warum es diesen Bereich gibt.

Automatisch: der laufende Entwurf

Was du tippst, wird fortlaufend im Speicher deines Geräts gesichert. Ein Neuladen, ein geschlossener Tab, ein Neustart — der Entwurf ist wieder da. Dafür musst du nichts tun; einen Speichern-Knopf gibt es bewusst nicht.

Manuell: die Sicherungsdatei

Optionen in der Kopfzeile öffnet Optionen & Backup. Unten stehen drei Schaltflächen:

  • Sichern schreibt deinen aktuellen Arbeitsstand in eine Datei, die du selbst ablegst — auf dem Gerät, in deiner Cloud, auf einem Stick. Die App legt sie nirgendwo von allein hin.
  • Laden stellt eine solche Datei wieder her, auch auf einem anderen Gerät. Was dabei mit vorhandenen Daten passiert, steht im Dialog, bevor du bestätigst.
  • Löschen setzt den Arbeitsplatz zurück. Ebenfalls mit Rückfrage.
Was die Sicherung enthält — und was nicht. Sichern und Laden betreffen den aktuellen Entwurf. Die Sammlungen — gespeicherte Manifeste, eigene Szenarien, Favoriten und dein Punktestand — sind nicht Teil dieser Datei. Der Dialog sagt das an Ort und Stelle noch einmal.
Optionen & Backup. Oben Sprache, Nachtmodus und Ton; in der Mitte die abschaltbaren Zusatzfunktionen; unten Sichern, Laden und Löschen.

Was du abschalten kannst

Im selben Dialog liegen die Zusatzfunktionen als Schalter: eigene Situationen, gespeicherte Skripte, die Skill-Bilder mit Marcus, Drucken und Kopieren sowie der Stimmungs-Check-in. Wer die App schlank will, schaltet hier ab, was er nicht braucht.

Warum es keine Cloud gibt

Was du hier hineinschreibst, sind im Zweifel Gesundheitsdaten — ein Konflikt mit deinem Vater, eine Kränkung, ein Suchtdruck. Ein Konto dafür anzulegen hieße, genau diese Sätze auf fremde Server zu legen. Das wurde geprüft und verworfen, nicht vergessen.

Die Kehrseite trägst du: Zwei Geräte gleichen sich nicht von selbst ab. Wer auf beiden arbeiten will, nimmt die Sicherungsdatei mit.

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Unterwegs: Android-App und Web-App

Dieselbe App auf zwei Wegen — mit zwei getrennten Datenbeständen. Die Brücke dazwischen ist eine Datei.

Es gibt Marcus'Mend zweimal: als Android-App aus dem Play Store und als Web-App, die sich im Browser installieren lässt. Inhaltlich sind sie gleich; unterschiedlich ist, wo die App liegt und wie sie sich aktualisiert.

ThemaAndroid-AppWeb-App im Browser
Start und Offline Alles wird mitinstalliert, offline ab dem ersten Start. Der erste Aufruf braucht Netz; offline geht es, sobald die App-Dateien gespeichert sind.
Wo die Daten liegen Im App-Speicher des Geräts. Im Browserprofil, gebunden an die Adresse der App.
Sichern Die Datei landet zunächst im App-Zwischenspeicher, danach öffnet der Android-Teilen-Dialog. Wähle dort ein dauerhaftes Ziel. Ganz normaler Download.
Aktualisierung Über den Play Store. Die App meldet sich, wenn eine neue Fassung bereitliegt.
Vorlesen Hängt in beiden Fällen von der Sprachausgabe deines Systems ab — ob sie vorhanden ist und ob sie offline spricht.
Mobile Ansicht. Unterhalb einer bestimmten Bildschirmbreite ersetzt eine eigene App-Navigation die Bereichsleiste — die sechs Bereiche liegen unten in der Leiste.
Das Menü. Alles, was am Schreibtisch in der Kopfzeile steht, liegt hier untereinander: Bereiche, Übungen, Stimmung, Einstellungen.

Ein Abgleich zwischen Browser und Android-App findet nicht statt. Beide Fassungen führen getrennte Datenbestände; der Weg von einer zur anderen ist die Sicherungsdatei aus Kapitel 4.

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Wie die App gebaut ist

Wer wissen will, was unter der Oberfläche liegt, kann sich zurücklehnen: für die Bedienung braucht man dieses Kapitel nicht.

Dieses Kapitel ist für alle, die wissen wollen, was hinter der Oberfläche steckt — fachlich wie technisch. Für die Bedienung brauchst du es nicht.

Die 38 Kompetenzen

Marcus'Mend deckt alle vier DBT-Module ab: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten. Sie sind über zwei Einstiege erreichbar — die sechs akronymbasierten Bundles und das Menü der 32 Einzel-Fertigkeiten, dort nach Modul gruppiert und innerhalb alphabetisch.

BundleWofür
DEAR MANEin Anliegen vertreten, ohne die Beziehung zu beschädigen
GIVEDie Beziehung tragen, während etwas Schwieriges besprochen wird
FASTDie Selbstachtung behalten, auch wenn Druck entsteht
ABC PLEASEDie emotionale Grundstabilität aufbauen, bevor etwas passiert
TIPPÜber den Körper herunterfahren, wenn die Anspannung sehr hoch ist
STOPDen Impuls anhalten, bevor er zur Handlung wird

Der Vierschritt, der die Oberfläche erklärt

Die Bereichsaufteilung ist kein Menü-Entwurf, sondern der DBT-Ablauf selbst: erkennen (Gefühlskompass) → wählen (Skill-Auswahl) → anwenden (Skill-Training an einem Szenario) → prüfen (Übungsfragen, Checklisten, gespeicherte Manifeste). Deshalb startet die App im Kompass und nicht in einer Skill-Liste.

Woher die Inhalte stammen

Jeder Schritt, jedes Szenario und jeder Lexikon-Eintrag ist an einer Primärquelle verankert und nennt sie sichtbar — mit Kapitel, Abschnitt und Seite, und mit Kennzeichnung, ob der Inhalt aus dem Manual oder dem Workbook stammt.

  • Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual
  • Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Handouts and Worksheets
  • Matthew McKay u. a., The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook

Technisch

OberflächeReact mit TypeScript, gebaut mit Vite; die Android-Fassung entsteht über Capacitor aus demselben Code.
BetriebReine Client-Anwendung. Es gibt keinen Anwendungsserver, keine Anmeldung und keine Schnittstelle, über die Inhalte nachgeladen würden.
SpeicherDer lokale Speicher des Geräts. Kein Konto, keine Synchronisation, keine Verschlüsselung — letzteres bewusst, weil es ohne Konto keinen sinnvollen Schlüssel gäbe.
OfflineDie Web-Fassung ist eine installierbare PWA und hält ihre Dateien lokal vor; die Android-Fassung bringt sie mit.
DruckenÜber die Druckfunktion des Systems, mit eigenem Druckbild ohne Navigation.

Was „evidenzbasiert" hier heißt

Die DBT als Therapieverfahren ist in kontrollierten Studien untersucht — das gilt für das Verfahren, nicht automatisch für jede App, die seine Inhalte anbietet. Marcus'Mend beansprucht deshalb nur, was es belegen kann: dass die vermittelten Fertigkeiten die der DBT sind und an den Originalquellen hängen. Eine Wirksamkeitsstudie zu dieser App gibt es nicht, und sie wird auch nicht behauptet.

Vom Skill zu deinen eigenen Worten

Welchen nächsten Schritt möchtest du üben?

Erkunde ein Praxisbeispiel und arbeite Schritt für Schritt an deiner eigenen Formulierung.

Lern- und Übungswerkzeug. Kein Ersatz für Therapie oder Krisenversorgung.

Die Marcus-Apps

Drei Werkzeuge. Eigene Schwerpunkte.

Marcus’Mend ist dein Übungsraum. Wenn du zusätzlich nachlesen oder deine Stimmung festhalten möchtest, kannst du die anderen Apps unabhängig davon nutzen.